Wie bereits in den vorigen Posts ist mir zwischen den Jahren sehr viel passiert, was ich gerne in diesem Blog niederschreiben möchte. So verhält es sich auch mit dem Inhalt dieses Beitrages. Es geht um eine Situation, die ich am Morgen des 24. Dezembers miterleben musste. Eine Situation, welche eigentlich nur aussagen sollte "pass auf dich auf", aber am Ende doch nur für Verunsicherung sorgte. Und das alles nur weil sich die Eltern Sorgen machen um ihr Kind.
Aber beginnen wir doch einfach von Vorne. Wie in jedem Jahr wird bei uns in der Familie der Weihnachtsbaum am 23. Dezember geschmückt. Früher haben noch die Engel geholfen, aber dafür sind wir wohl inzwischen alle etwas zu alt geworden. Oder auch zu viele. In den letzten Jahren wurde daraus nämlich eine kleine Vorweihnachtsfeier, bei der ein paar Nachbarn und Freunde mitfeiern und jeder darf natürlich den Baum schmücken.
Doch was wäre eine Feier ohne Alkohol. Natürlich kann man auch ohne feiern und sehr viel spaß haben. An dieser alljährlichen Baumschmückparty floss bislang aber immer Alkohol. So auch im Jahre 2017. Da man natürlich im besoffenen Kopf auch kein Auto fahren sollte, gab es auch ein paar Leute, die direkt über Nacht geblieben sind.
So kam es dann auch zu der Situation am Morgen des 24.12.2017. Mein kleiner Bruder hat gefragt, ob er seine Freunde nach Hause fahren könne. Eigentlich kein Problem, wenn da nicht der etwas feucht, fröhliche Abend gewesen wäre. Und so Antworteten meine Eltern eben nicht mit: "Ja, aber fahr vorsichtig.", sondern mit der Frage: "darfst du denn schon wieder fahren?"
Beide Sätze tragen letztlich die Aussage in sich "sei Vorsichtig, ich mache mir sorgen um dich." Rüberkommen tun sie aber auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Letztlich wurde mein kleiner Bruder durch die Frage nach seiner Fahrtüchtigkeit total verunsichert, was man auch an seinem Verhalten feststellen konnte. Die Frage impliziert nämlich nicht nur: "ich mache mir sorgen um dich", sondern auch: "ich traue dir in deinem Zustand nicht zu ein Auto zu führen." Genau um diese Aussage geht es letztlich, welche mich dazu bewegt diesen Beitrag zu schreiben.
Ich traue dir in deinem Zustand nicht zu ein Auto zu führen.
Eine Aussage, welche meine Eltern so wahrscheinlich garnicht beabsichtigt haben. Letztlich ist es nämlich ein enormer Vertrauensverlust. Wenn die eigenen Eltern einem nicht mehr zutrauen das Auto von A nach B zu fahren, obwohl man eigentlich total klar im Kopf ist. Natürlich ist am Morgen nach einem feucht, fröhlichen Abend noch Restalkohol im Blut. Oftmals sogar mehr als wir glauben. Ich weiß auch dass dadurch schon einige Unfälle geschehen sind, weil wir uns maßlos überschätzt haben. Doch ich kenne meinen kleinen Bruder. Ich habe ihn am Frühstückstisch erlebt und ich habe ihm diese Fahrt auch zugetraut. Er ist schließlich mein kleiner Bruder.
Eben weil er mein Bruder ist, mache ich mir auch ein wenig sorgen. Ich wohne nicht mehr bei meinen Eltern, wie er es tut. Ich bekomme also garnicht mehr alles mit, was dort alles vorfällt. Ich kann meinen Eltern garnicht mehr immer beratend zur Seite stehen. Ich kann meinen kleinen Bruder, und meine anderen Geschwister garnicht in Schutz nehmen, wenn es nötig ist. Denn was passiert mit einem Menschen, an den keiner mehr so richtig glaubt? Was passiert, wenn ein Mensch keinen Rückhalt erfährt? Was passiert mit einem, wenn die eigene Familie nicht mehr zu einem hält?
Ich kann verstehen, dass Eltern sich große Sorgen um die eigenen Kinder machen. Das ist okay. Das ist gut. Doch manchmal kann man sich eben auch zu viele Sorgen machen. Auch wenn es die Eltern nur gut meinen, können die Auswirkungen eben doch unangenehme Nebenwirkungen haben. Als Elternteil will man, dass das kleine Kind am liebsten immer zu Hause in den eigenen vier Wänden bleibt. Die Wahrheit ist aber, dass jeder Mensch irgendwann an einen Punkt kommt, wo er sein eigenes Leben führen möchte. Wo man einfach selbst da raus möchte und die Welt entdecken will.
Doch darauf muss man vorbereitet werden. Jeder Mensch lernt nach und nach wie er Dinge meistern kann. Jeder Mensch braucht einfach die Erfolgserlebnisse. Die ersten Worte, das erste Krabbeln, die ersten Schritte. Alles gehört dazu und die Eltern spielen da eben eine sehr sehr große Rolle. Wenn die Eltern einen damals nicht ermutigt hätten nach den ersten Schritten, noch weiter zu laufen, hätte man vermutlich nicht so viel Freude daran gehabt und das Ganze garnicht groß verfolgt, sondern mehr also notwendiges übel gesehen. Wenn man läuft kommt man schließlich schneller voran, als wenn man die ganze Zeit krabbelt.
Genau so verhält es sich wohl mit allem. Wenn uns keiner groß ermutigt etwas zu tun, dann sehen wir es nunmal als notwendiges Übel an. Als eine Sache, die für selbstverständlich gehalten wird. Letztlich fühlt es sich so an, als ob man den eigenen Eltern nichts recht machen kann. Ständig ist man der Buh-Mann. Immer hacken alle auf einem rum. Nie kann man es einem recht machen. Nicht mal den eigenen Eltern. Solche Situationen und Ereignisse können einem sehr an die Substanz gehen. Es nagt am Selbstvertrauen und am Selbstbewusstsein. Man selbst fällt nach einiger Zeit in ein tiefes, schwarzes Loch. Das Selbstwertgefühl sinkt immer weiter. Man hat keine Lust mehr überhaupt die Wohnung zu verlassen und man vereinsamt nach und nach.
Doch all das kann man verhindern. Denkt einfach ein wenig nach bevor ihr es aussprecht. Überlegt, was ihr aussagen wollt und entscheidet dann mit welchen Worten ihr es am Besten tun könnt. Natürlich gelingt das nicht immer. Gerade wenn man sauer auf jemanden ist und sich in rage geredet hat, fällt es sehr schwer. Im Normalfall kann man sich aber durchaus die Zeit nehmen und erst kurz überlegen, was man überhaupt aussagen möchte bzw. im Gespräch näher erläutern was man überhaupt gemeint hat.
Meinem kleinen Bruder hätte es bestimmt geholfen, wenn meine Eltern erstmal kurz nachgedacht hätten, was sie eigentlich aussagen wollten und mit welchen Worten. Der Satz: "Ja, aber fahr bitte vorsichtig." wäre in dieser Situation wohl passender gewesen. Er hätte nämlich ausgesagt: ja, wir trauen dir diese Fahrt zu. Und am Ende wäre das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein ein wenig gewachsen und stärker geworden. Manchmal sind es eben Kleinigkeiten, die eine ungeheure Wirkung haben.
Posts mit dem Label Fest werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fest werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 17. Januar 2018
Ein Satz - eine Aussage - eine Wirkung
Labels:
Depression,
familie,
Fest,
freizeit,
Freude,
gesund,
Gesundheit,
Glauben,
hate,
Heiligabend,
Identität,
Kinder,
Leben,
Liebe,
Mobbing,
Mut,
NoHate,
Suizid,
unbewusst,
Weihnachten
Standort:
Hamburg, Deutschland
Donnerstag, 23. Juli 2015
C wie CSD I ABC eines Schwulen
Der Christopher Street Day (CSD) ist nicht nur einer der Attraktionen, sondern auch einer der wohl bekanntesten aus dem LGBT-Bereich. Der CSD (international auch Pride genannt) vereint Festtag, Gedenktag und Demonstrationstag. Gefeiert und demonstriert wird für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.
Der CSD geht zurück auf das Jahr 1969. In den frühen Morgenstunden des 28. Juni fand in der Bar Stonewall Inn, eine bekannte Szenenkneipe, der sogenannte Stonewall-Aufstand statt. Zu dieser Zeit gab es immer wieder gewalttätige Razzien der Polizei in Szenenkneipen . Am 28. Juni 1969 kam das Fass dann zum überlaufen. Aus dem Stonewall-Aufstand wurden Straßenschlachten zwischen Homosexuellen und der Polizei. Diesen wurden in der New Yorker Christopher Street im Stadtteil Greenwich Village ausgetragen.
Dieses war der erste bekanntgewordene Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür.
In fast jeder größeren Stadt in Deutschland gibt es heute einen CSD. Die Paraden und Demonstrationen währenddessen stellen mittlerweile ähnliche Attraktionen dar wie beispielsweise die Karnevalsumzüge oder die wesentlich neueren Technoparaden.
Inzwischen hat auch das feiern des CSD immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Beteiligten zeigen oft demonstrativ, dass sie stolz auf sich, ihr Leben und ihre sexuelle Identität sind. Neben der eigentlichen Parade und den diversen Kundgebungen haben sich so in verschiednen Städten ein- oder mehrtägige Straßenfeste gebildet.
Ist das noch im Sinne des CSD? Demonstrieren wir tatsächlich noch für Gleichberechtigung? Sind wir vielleicht schon gleichgestellt? Wozu dient der CSD überhaupt noch? Brauchen wir ihn oder eher nicht? Was ist aus dem Stonewall-Aufstand nur geworden?
Ich habe nun schon den ein oder anderen CSD mitbekommen. Hier und da habe ich auch Kommentare von anderen mitreisenden gelauscht. Diese hatten aber eher einen informativen Charakter mit der Botschaft: "Es ist wieder CSD." Man kann also durchaus sagen, dass wir LGBTI auf uns aufmerksam gemacht haben. Nun gibt es aber auch Menschen, die das Ganze auf die Spitze treiben, wo auch ich sagen muss, dass es zu weit geht. Beispielsweise wenn mir ein Mann mit einem hauch von Nichts entgegen kommt. Es gibt einfach bestimmte Kleidungsstücke, die haben in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Leider nehmen sich manche dennoch das Recht raus damit auf den CSD zu gehen, was der Community natürlich schadet.
Es sind eben diese Menschen die bei einem CSD so auffallen. Wer sich aber tatsächlich eine Meinung zur LGBTI-Szene machen möchte, der muss alle Menschen auf dem CSD betrachten. Sie alle gehören nämlich irgendwie dazu. Sie alle sind lesbisch, schwul, trans oder bi. Sie alle fallen in der Gesellschaft aber nicht auf. Es ist wie ein ganz normales Straßenfest, mit dem einzigen Unterschied, dass sich hier auch zwei Männer oder zwei Frauen küssen dürfen. Bisher ist es wohl der einzige Ort an dem dies geschehen kann ohne die Blicke auf sich zu ziehen oder sich dumme Sprüche anhören zu müssen. Es ist aber auch die Zeit in der erste Kontakte in die Szene geknüpft werden können. Für jemanden der sich gerade im Coming Out befindet kann dies eine gute Stütze sein. Am CSD wird eben deutlich, dass auch wir nur Menschen sind, die im Alltag gar nicht auffallen.
Seit dem Stonewall-Aufstand hat sich einiges getan. Homosexualität gilt nicht mehr als Krankheit. Uns wurden immer mehr Rechte zugesprochen. Aber die vollständige Gleichstellung haben wir noch lange nicht erreicht. Weder in der Politik noch in der Gesellschaft. Auch heute noch gibt es Diskriminierungen und Ausgrenzung und das nicht nur auf verbale Art.
Auch in Zukunft werden wir den CSD brauchen. Politisch gesehen könnten wir eines Tages gleichgestellt sein. Aber in der Gesellschaft wird es immer Gegner geben. Der CSD hilft dabei auf uns LGBTIs aufmerksam zu machen und erleichtert auch die Kontaktaufnahme in die Szene.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass man nicht so sehr die Extreme begutachtet und anhand dieser seine Meinung bildet. Man sollte öfters auch mal das große Ganze betrachten. Dann stellt man fest, dass die Extreme nur einen kleinen Prozentsatz ausmachen. Die meisten auf dem CSD fallen im Alltag nämlich gar nicht auf.
Der CSD geht zurück auf das Jahr 1969. In den frühen Morgenstunden des 28. Juni fand in der Bar Stonewall Inn, eine bekannte Szenenkneipe, der sogenannte Stonewall-Aufstand statt. Zu dieser Zeit gab es immer wieder gewalttätige Razzien der Polizei in Szenenkneipen . Am 28. Juni 1969 kam das Fass dann zum überlaufen. Aus dem Stonewall-Aufstand wurden Straßenschlachten zwischen Homosexuellen und der Polizei. Diesen wurden in der New Yorker Christopher Street im Stadtteil Greenwich Village ausgetragen.
Dieses war der erste bekanntgewordene Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür.
In fast jeder größeren Stadt in Deutschland gibt es heute einen CSD. Die Paraden und Demonstrationen währenddessen stellen mittlerweile ähnliche Attraktionen dar wie beispielsweise die Karnevalsumzüge oder die wesentlich neueren Technoparaden.
Inzwischen hat auch das feiern des CSD immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Beteiligten zeigen oft demonstrativ, dass sie stolz auf sich, ihr Leben und ihre sexuelle Identität sind. Neben der eigentlichen Parade und den diversen Kundgebungen haben sich so in verschiednen Städten ein- oder mehrtägige Straßenfeste gebildet.
Ist das noch im Sinne des CSD? Demonstrieren wir tatsächlich noch für Gleichberechtigung? Sind wir vielleicht schon gleichgestellt? Wozu dient der CSD überhaupt noch? Brauchen wir ihn oder eher nicht? Was ist aus dem Stonewall-Aufstand nur geworden?
Ich habe nun schon den ein oder anderen CSD mitbekommen. Hier und da habe ich auch Kommentare von anderen mitreisenden gelauscht. Diese hatten aber eher einen informativen Charakter mit der Botschaft: "Es ist wieder CSD." Man kann also durchaus sagen, dass wir LGBTI auf uns aufmerksam gemacht haben. Nun gibt es aber auch Menschen, die das Ganze auf die Spitze treiben, wo auch ich sagen muss, dass es zu weit geht. Beispielsweise wenn mir ein Mann mit einem hauch von Nichts entgegen kommt. Es gibt einfach bestimmte Kleidungsstücke, die haben in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Leider nehmen sich manche dennoch das Recht raus damit auf den CSD zu gehen, was der Community natürlich schadet.
Es sind eben diese Menschen die bei einem CSD so auffallen. Wer sich aber tatsächlich eine Meinung zur LGBTI-Szene machen möchte, der muss alle Menschen auf dem CSD betrachten. Sie alle gehören nämlich irgendwie dazu. Sie alle sind lesbisch, schwul, trans oder bi. Sie alle fallen in der Gesellschaft aber nicht auf. Es ist wie ein ganz normales Straßenfest, mit dem einzigen Unterschied, dass sich hier auch zwei Männer oder zwei Frauen küssen dürfen. Bisher ist es wohl der einzige Ort an dem dies geschehen kann ohne die Blicke auf sich zu ziehen oder sich dumme Sprüche anhören zu müssen. Es ist aber auch die Zeit in der erste Kontakte in die Szene geknüpft werden können. Für jemanden der sich gerade im Coming Out befindet kann dies eine gute Stütze sein. Am CSD wird eben deutlich, dass auch wir nur Menschen sind, die im Alltag gar nicht auffallen.
Seit dem Stonewall-Aufstand hat sich einiges getan. Homosexualität gilt nicht mehr als Krankheit. Uns wurden immer mehr Rechte zugesprochen. Aber die vollständige Gleichstellung haben wir noch lange nicht erreicht. Weder in der Politik noch in der Gesellschaft. Auch heute noch gibt es Diskriminierungen und Ausgrenzung und das nicht nur auf verbale Art.
Auch in Zukunft werden wir den CSD brauchen. Politisch gesehen könnten wir eines Tages gleichgestellt sein. Aber in der Gesellschaft wird es immer Gegner geben. Der CSD hilft dabei auf uns LGBTIs aufmerksam zu machen und erleichtert auch die Kontaktaufnahme in die Szene.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass man nicht so sehr die Extreme begutachtet und anhand dieser seine Meinung bildet. Man sollte öfters auch mal das große Ganze betrachten. Dann stellt man fest, dass die Extreme nur einen kleinen Prozentsatz ausmachen. Die meisten auf dem CSD fallen im Alltag nämlich gar nicht auf.
Labels:
ABC,
Coming Out,
Demonstration,
Diskriminierung,
Fest,
Gay,
Homophobie,
Homosexualität,
Identität,
Outing,
schwul,
Toleranz,
Transsexualität,
Vorurteile
Montag, 8. Juni 2015
Selfie - Ein ganz besonderes Foto
Es ist doch immer wieder überwältigend wie viele junge Menschen dem Selfie-Wahn verfallen sind. Solch ein Bild wird zu jeder Zeit an jedem Ort gemacht. Es gibt nur eine Bedingung: Man muss selbst auf dem Bild zu erkennen sein. Die Botschaft welche hier vermittelt wird ist "ich war hier!" Ich war am Eiffelturm. Ich war in Rom am Kolosseum. Ich war am Time Square. Ich war in London. Ich ich ich ich ich.
Irgendwie beneidenswert was für ein Selbstbewusstsein die Generation Selfie haben muss. Sie erkennen eine Sehenswürdigkeit, posieren vor der Kamera und laden das Bild in diversen Netzwerken hoch. Es soll schließlich jeder sehen wo sie gewesen sind. Irgendwann schaut man durch seine Bildergalerie und alte Erinnerungen werden wach. Die Klassenfahrt nach London. Der Urlaub in Rom. Der Städtetrip nach New York. Die Fahrt nach Paris, der Stadt der Liebe. Dieser wundervolle Kuss vor dem Eiffelturm.
Aber was ist das denn? Wo habe ich denn dieses Foto gemacht? Daran kann ich mich gar nicht erinnern. Die Person da bin ich, aber wo? Der Hintergrund sagt mir gar nichts. Naja, muss schön gewesen sein. Ich sehe immerhin fröhlich aus.
Die Generation Selfie. Es vergeht wohl kaum ein Moment, an dem keines gemacht wird. Es ist wie eine Sucht die einen ergreift. Nicht nur Sehenswürdigkeiten werden mit abgelichtet. Nein, Selfies entstehen an jedem noch so abgelegenen Ort. Selbst dort wo man es nicht vermuten würde. Inzwischen kann man sogar einen kompletten Toilettenführer herausbringen welcher ausschließlich aus Selfies besteht. Manchmal habe ich sogar das Gefühl das Badezimmer meines Nachbarn öfter zu sehen als mein eigenes.
Irgendwie beneidenswert was für ein Selbstbewusstsein die Generation Selfie haben muss. Sie erkennen eine Sehenswürdigkeit, posieren vor der Kamera und laden das Bild in diversen Netzwerken hoch. Es soll schließlich jeder sehen wo sie gewesen sind. Irgendwann schaut man durch seine Bildergalerie und alte Erinnerungen werden wach. Die Klassenfahrt nach London. Der Urlaub in Rom. Der Städtetrip nach New York. Die Fahrt nach Paris, der Stadt der Liebe. Dieser wundervolle Kuss vor dem Eiffelturm.
Aber was ist das denn? Wo habe ich denn dieses Foto gemacht? Daran kann ich mich gar nicht erinnern. Die Person da bin ich, aber wo? Der Hintergrund sagt mir gar nichts. Naja, muss schön gewesen sein. Ich sehe immerhin fröhlich aus.
Die Generation Selfie. Es vergeht wohl kaum ein Moment, an dem keines gemacht wird. Es ist wie eine Sucht die einen ergreift. Nicht nur Sehenswürdigkeiten werden mit abgelichtet. Nein, Selfies entstehen an jedem noch so abgelegenen Ort. Selbst dort wo man es nicht vermuten würde. Inzwischen kann man sogar einen kompletten Toilettenführer herausbringen welcher ausschließlich aus Selfies besteht. Manchmal habe ich sogar das Gefühl das Badezimmer meines Nachbarn öfter zu sehen als mein eigenes.
Selfies verändern den Blick auf die Welt
Erstaunlich wie sehr sich in den vergangenen Jahren alles verändert hat. Als ich noch klein war gab es Kameras in denen man noch einen Film einlegen musste. Fotos wurden da eher selten gemacht und wenn, dann war eine Sehenswürdigkeit drauf zu sehen oder es gab eine große Familienfeier. Die Fotos konnte man sich auch nicht direkt anschauen. Nein, man musste zum nächsten Fotogeschäft und den Film dort entwickeln lassen. Wenn man Glück hatte, sind die Bilder gut geworden, wenn nicht, war die ganze Mühe umsonst.
Inzwischen gibt es nicht nur Digitalkameras, bei denen man sich die Bilder sofort anschauen kann und anschließend über den PC ausdrucken kann. Es gibt sogar Handys, Smartphones und Tablets mit einer eingebauten Kamera. Es gibt ganze Programme um die Bilder nachträglich zu bearbeiten. Und nicht zu vergessen ganze Netzwerke welche sich auf die Verbreitung von Fotos spezialisiert haben. Das Zeitalter der Selfies hatte begonnen.
Nach und nach verschwanden die Fotostrecken bei denen kein oder nur selten ein Mensch zu sehen war. Die Prioritäten haben sich geändert. Früher war noch der Eiffelturm oder das Kolosseum ein Bild wert. Heute hingegen muss es ein Selfie sein. Ich selbst muss auf dem Bild zu sehen sein. Die eigentliche Attraktion befindet sich im Hintergrund. Diesem wird aber kaum Beachtung geschenkt, denn das wichtige spielt sich im Vordergrund ab und da stehen nunmal ich. ICH, die neue Attraktion.
Aber an was werde ich mich erinnern, wenn ich dieses Bild sehe? Welche Gefühle werden in mir hoch kommen? Was macht eben dieses eine Bild so besonders?
Erinnern werde ich mich wohl nur an eben den Moment an dem ich das Foto gemacht habe. Ich, mit dem Rücken zur eigentlichen Attraktion, pose für die Kamera. Vielleicht war ich in diesem einen Moment tatsächlich glücklich. Vielleicht kann ich mich tatsächlich an diesen Moment erinnern. Aber ich werde nie die Zeit haben mir das Kolosseum, den Eiffelturm, den Time Square oder andere Sehenswürdigkeiten genauer zu betrachten. Kaum ist das Bild nämlich gemacht, da geht es auch schon weiter zum nächsten Ort. Es gibt noch so viel zu sehen. Überall muss ein Selfie gemacht werden. Sogar die WC-Räume des Restaurants eignen sich hervorragend.
Man mag mich für altmodisch halten, aber ich persönlich bevorzuge die guten alten Bilder. Mich stören die ganzen Selfies nicht. Ich finde es beeindruckend zu sehen, wo Freunde, Bekannte und Verwandte überall in der Weltgeschichte umherreisen. Beeindruckender wäre für mich aber eine Person die sich auf die Landschaft konzentriert. Eine Person deren Gesicht nicht oder nur halb zu erkennen ist, jedoch mit all ihren Sinnen der Situation zugewandt. Ein Selfie welches sagt: Ich war hier. Ich habe mir die Zeit genommen die Landschaft zu betrachten. Mir war der Moment wichtig und nicht das Bild.
Labels:
aktivitäten,
familie,
Fest,
freizeit,
Selfie
Donnerstag, 22. Januar 2015
Bewegender Wunschzettel an den Weihnachtsmann
Letztens bin ich auf einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann gestoßen. Eine Mutter hat den Wunschzettel des Kindes an die Redaktion von huffingtonpost.de gesendet. Er wurde ins Deutsche übersetzt und unter der Kategorie GAY veröffentlicht. Man konnte also schon in etwa ahnen worauf es hinaus lief.
Als ich den Brief angefangen hatte zu lesen dachte ich, dass er von einem ganz normalen Kind verfasst wurde. Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass dieses Kind keine Ahnung von Homo- oder Transsexuellen hatte. Ich dachte, dieses Kind wollte sich einfach nur stark für andere diskriminierte Menschen machen. Doch da hatte ich den zweiten Teil noch nicht gelesen.
Im ersten Teil wird alles sehr allgemein gehalten. Das Kind wünscht sich Gleichstellung für alle, Familien die sich lieben, keine Schießereien, kein Hass und keinen Rassismus.
Der zweite Teil macht deutlich, wie es zu diesen Wünschen kam. Der große Bruder hatte sich mit 18 Jahren als transsexuell geoutet. Er wollte eine Frau sein. Er hat eine Hormontherapie gemacht, wodurch sich auch das Äußerliche verändert hat.
Das Outing hat die Familie akzeptiert. Es bleibt schließlich immer das Kind der Eltern oder auch der Bruder / die Schwester. Leider sehen das aber nicht alle Familien so und bringen ihre Kinder um, weil sie nicht hetero sind. Das soll aufhören.
Ein Wunschzettel, wie er nur sehr selten verfasst wird. Viele Kinder werden eine Liste von Geschenken anfertigen aber nicht dieser Junge. Ihm ist es viel wichtiger, dass seine Schwester ein ganz normales Leben führen kann, dass sie von niemandem schief angeguckt oder diskriminiert wird. Er stellt seine eigenen Bedürfnisse hinten an. Er sieht nämlich, wie sehr seine große Schwester leidet. Dafür verdient der Junge meinen vollsten Respekt.
![]() |
Wunschzettel an den Weihnachtsmann Quelle: huffingtonpost.de/ |
Im ersten Teil wird alles sehr allgemein gehalten. Das Kind wünscht sich Gleichstellung für alle, Familien die sich lieben, keine Schießereien, kein Hass und keinen Rassismus.
Der zweite Teil macht deutlich, wie es zu diesen Wünschen kam. Der große Bruder hatte sich mit 18 Jahren als transsexuell geoutet. Er wollte eine Frau sein. Er hat eine Hormontherapie gemacht, wodurch sich auch das Äußerliche verändert hat.
Das Outing hat die Familie akzeptiert. Es bleibt schließlich immer das Kind der Eltern oder auch der Bruder / die Schwester. Leider sehen das aber nicht alle Familien so und bringen ihre Kinder um, weil sie nicht hetero sind. Das soll aufhören.
Ein Wunschzettel, wie er nur sehr selten verfasst wird. Viele Kinder werden eine Liste von Geschenken anfertigen aber nicht dieser Junge. Ihm ist es viel wichtiger, dass seine Schwester ein ganz normales Leben führen kann, dass sie von niemandem schief angeguckt oder diskriminiert wird. Er stellt seine eigenen Bedürfnisse hinten an. Er sieht nämlich, wie sehr seine große Schwester leidet. Dafür verdient der Junge meinen vollsten Respekt.
Montag, 22. Dezember 2014
Die Kraft des Unbewussten
Wissen manche Menschen was sie tun?
Diese Frage schwirrt mir schon länger durch den Kopf. Sie scheint mir ein ständiger Begleiter zu sein. Sie ist immer in meiner Nähe. Auf sie kann ich mich verlassen.
Aber warum stelle ich mir diese Frage? Jeder Mensch weiß doch was er tut, er bekommt es schließlich live und in Farbe mit. Ich habe mich nun auch schon länger mit der Frage beschäftigen können und weiß, daran liegt es nicht. Es ist nicht das, was wir bewusst tun, sondern was sich im verborgen abspielt.
Wann haben wir beispielsweise das letzte mal darüber nachgedacht zu atmen? Wie macht das überhaupt, atmen? Welche Muskeln benötigen wir dazu?
Nur sehr sehr wenige werden die Antworten darauf kennen. Wir tuen es einfach und zwar unterbewusst. Ebenso verhält es sich beim Autofahren. Wir müssen nicht lange überlegen den Fuß anzuheben, rüber aufs Bremspedal zu legen und leicht runter drücken. Nein, wir sehen etwas näher kommen und bremsen automatisch ab. Wir tun also Dinge, die uns gar nicht bewusst sind. Erst wenn wir uns näher damit beschäftigen wissen wir, was wir da überhaupt tun.
Wissen manche Menschen was sie tun?
Nein, das tun sie nicht - jedenfalls nicht alles.
Ein Vortrag, ein Satz, sogar ein einzelnes Wort kann die Gefühlslage eines Menschen verändern. So kann ein Mensch innerhalb von Sekunden unglücklich und voller Trauer sein. Man kann ihm aber auch ein Lächeln in sein Gesicht zaubern. Letzteres ist wohl das Schönste was man tun kann. Mitansehen wie sich die Lachfältchen im Gesicht ausbilden. Die Mundwinkel gehen langsam nach oben. Die Augen öffnen sich leicht und strahlen einen an.
Ein solches Schauspiel mitzuerleben ist meist auch nicht viel von Nöten. Ein Mensch der verzweifelt ist freut sich schon, wenn ein anderer ihm nur zuhört und eventuell den ein oder anderen Rat gibt. Jemand der wenig bis keine Rückmeldung bekommt, freut sich über jedes Feedback. Vor allem wenn es positiv ausfällt. Einem einsamen Menschen reicht es schon ein paar Worte mit seinem Gegenüber zu wechseln, auch wenn es nur kurz über das Wetter ist.
Wie man sieht bedarf es nicht viel einen Menschen glücklich zu machen, ihm das Gefühl zu geben, dass man ihn wertschätzt. Leider geschieht es aber viel zu selten. Viel öfter sollte man sich die Zeit nehmen und für andere da sein. Ihnen zeigen, dass sie einem wichtig sind. Gerade heutzutage, wo wir uns in einer so schnelllebigen Welt befinden ist Zeit das wohl kostbarste Geschenk was man machen kann. Wie wäre es also anstatt jetzt noch die letzten Geschenke für Weihnachten zu kaufen, die Zeit anders zu nutzen. Warum nimmt man sich nicht eine Flasche Wein, legt sich auf die Couch und verbringt den restlichen Abend mit seinen Liebsten?
Mir würde ein solcher Abend jedenfalls zusagen.
Samstag, 13. Dezember 2014
Weihnachten
Nun ist es wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Liebe. Wo man auch hinschaut, überall befindet sich Weihnachtsbeleuchtung. Alles wird festlich geschmückt. Bei dem einen mehr, bei dem anderen etwas weniger und dennoch überall gleich. Die Festtage wird man mit den engsten Verwandten verbringen. Der ganze Stress und der Trubel wird für einen Moment vergessen. Man ist glücklich nochmal beisammen zu sitzen und sich über alles mögliche zu unterhalten.
Weihnachten, das Fest der Liebe. Aber stimmt das? Ist diese Sichtweise noch zeitgemäß? Weiß überhaupt noch jemand warum wir Weihnachten feiern?
Manche werden jetzt sagen: "Natürlich weiß ich das." aber letztlich wird nur ein kleiner Teil es tatsächlich wissen. Für viele wird Weihnachten nur eines der Feste sein, wo man sich Geschenke macht. Der Trend beweist es. Die Geschenke werden immer größer und teurer. Man scheut weder Kosten noch Mühen. Das einzige was zählt sind die strahlenden Augen beim öffnen der Geschenke und zu sehen, dass man das Richtige besorgt hat.
An Heiligabend ist jeder froh. Der Stress hat endlich ein Ende. Tage, Wochen vorher ist man durch Einkaufszentren gerannt, um dieses eine Geschenk zu kaufen, was sich das Kind so sehr wünscht. Wie immer haben Kinder aber nicht nur einen Wunsch und so zieht man weiter um das nächste Geschenk zu suchen. Viel zu groß wäre die Enttäuschung, wenn das Kind nicht das bekommen würde, was es sich gewünscht hat. So wird auch diesmal wieder am Ende des Jahres der Umsatz der Geschäfte steigen, genau wie in den Jahren davor.
Weihnachten, das Fest der Liebe. Oder doch nicht?
Kinder bekommen all das geschenkt, was sie sich wünschen. Kein Geschenk scheint zu teuer. Kein Weg zu weit. Alles scheint möglich zu sein. Was vielen nicht bewusst ist, dass die Kinder so eine entscheidende Grundkompetenz nie erlangen. Sie werden nie oder erst sehr spät lernen mit Enttäuschungen zurecht zu kommen. Aber genau das wird jedem Menschen eines Tages widerfahren. Irgendwann wird für jeden der Zeitpunkt kommen, wo er enttäuscht wird. Besser wir lernen es schon im Kindesalter oder als Jugendlicher.
Alles was wir in diesem Alter erlernen hilft uns in unserem späteren Leben. Auch wenn wir mal nicht das bekommen, was wir wollen, so wissen wir dennoch, das deshalb nicht die Welt untergeht. Wir können dennoch so weitermachen wie bisher. Wir lernen mit Misserfolgen umzugehen. Es hat schließlich auch seine schönen Seiten, wenn wir nicht all das bekommen, was wir uns wünschen. So verbringen wir nämlich mehr Zeit mit unseren Liebsten. Wer weiß schon, ob diese Situation im nächsten Jahr wieder so sein wird?
Weihnachten ist eben doch nicht nur ein Fest der Geschenke. An solchen Feiern kann man auch vieles für das spätere Leben lernen. Es kommt eben nicht darauf an was mir Geschenkt wurde, sondern vielmehr das mir etwas Geschenkt wurde. Das sich ein Mensch hingestellt hat und überlegt hat, woran ich wohl Freude haben könnte. Der sich die Zeit genommen hat über mich nachzudenken und das jeweilige Geschenk zu besorgen. Das ist das schönste an dem Ganzen.
Weihnachten, das Fest der Liebe. Aber stimmt das? Ist diese Sichtweise noch zeitgemäß? Weiß überhaupt noch jemand warum wir Weihnachten feiern?
Manche werden jetzt sagen: "Natürlich weiß ich das." aber letztlich wird nur ein kleiner Teil es tatsächlich wissen. Für viele wird Weihnachten nur eines der Feste sein, wo man sich Geschenke macht. Der Trend beweist es. Die Geschenke werden immer größer und teurer. Man scheut weder Kosten noch Mühen. Das einzige was zählt sind die strahlenden Augen beim öffnen der Geschenke und zu sehen, dass man das Richtige besorgt hat.
An Heiligabend ist jeder froh. Der Stress hat endlich ein Ende. Tage, Wochen vorher ist man durch Einkaufszentren gerannt, um dieses eine Geschenk zu kaufen, was sich das Kind so sehr wünscht. Wie immer haben Kinder aber nicht nur einen Wunsch und so zieht man weiter um das nächste Geschenk zu suchen. Viel zu groß wäre die Enttäuschung, wenn das Kind nicht das bekommen würde, was es sich gewünscht hat. So wird auch diesmal wieder am Ende des Jahres der Umsatz der Geschäfte steigen, genau wie in den Jahren davor.
Weihnachten, das Fest der Liebe. Oder doch nicht?
Kinder bekommen all das geschenkt, was sie sich wünschen. Kein Geschenk scheint zu teuer. Kein Weg zu weit. Alles scheint möglich zu sein. Was vielen nicht bewusst ist, dass die Kinder so eine entscheidende Grundkompetenz nie erlangen. Sie werden nie oder erst sehr spät lernen mit Enttäuschungen zurecht zu kommen. Aber genau das wird jedem Menschen eines Tages widerfahren. Irgendwann wird für jeden der Zeitpunkt kommen, wo er enttäuscht wird. Besser wir lernen es schon im Kindesalter oder als Jugendlicher.
Alles was wir in diesem Alter erlernen hilft uns in unserem späteren Leben. Auch wenn wir mal nicht das bekommen, was wir wollen, so wissen wir dennoch, das deshalb nicht die Welt untergeht. Wir können dennoch so weitermachen wie bisher. Wir lernen mit Misserfolgen umzugehen. Es hat schließlich auch seine schönen Seiten, wenn wir nicht all das bekommen, was wir uns wünschen. So verbringen wir nämlich mehr Zeit mit unseren Liebsten. Wer weiß schon, ob diese Situation im nächsten Jahr wieder so sein wird?
Weihnachten ist eben doch nicht nur ein Fest der Geschenke. An solchen Feiern kann man auch vieles für das spätere Leben lernen. Es kommt eben nicht darauf an was mir Geschenkt wurde, sondern vielmehr das mir etwas Geschenkt wurde. Das sich ein Mensch hingestellt hat und überlegt hat, woran ich wohl Freude haben könnte. Der sich die Zeit genommen hat über mich nachzudenken und das jeweilige Geschenk zu besorgen. Das ist das schönste an dem Ganzen.
Abonnieren
Posts (Atom)



