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Montag, 3. August 2015

Was ist Liebe?



Der Sommer ist da! Freibäder haben geöffnet. Die Strände füllen sich wieder. Jeder zeigt was er hat. Jeder möchte braun werden. Nochmal richtig Sonne tanken. Häuser und ganze Wohnsiedlungen scheinen an einem sommerlichen Tag wie ausgestorben zu sein. Jeder scheint irgendwo das kühle Nass zu suchen.
Natürlich trifft man dabei auch auf die ein oder anderen Paare. Manche haben sich erst vor kurzem kennengelernt. Andere kennen sich schon Jahre lang. Manche tragen den Partner auf Händen. Andere haben schon die erste große Krise hinter sich und sind trotzdem noch zusammen. Sie lieben sich trotzdem noch. Aber was ist Liebe eigentlich? Was macht Liebe aus? Wozu lieben wir? Was macht die eine große Liebe so besonders? Warum ist die große Liebe so selten geworden?

Was ist Liebe?
Ein sehr philosophisches Thema. Eine Frage, die so leicht gar nicht zu beantworten ist. Auch ich habe mir über Tage und Wochen Gedanken dazu gemacht. Es ist ein Thema welches mir am Herzen liegt. Hier und da habe ich nämlich immer wieder das Gefühl, dass die Worte: "Ich liebe dich" falsch gedeutet werden.

"Ah! Die Liebe. Ein grausamer Fehler - und doch so furchtbar leicht zu entzweien."
- Davy Jones, Pirates of the Caribbean 3 

Kaum wird über das Thema Liebe gesprochen, schon kommen die ersten Sexwitze. Und damit nicht genug. Innerhalb von Sekunden ist das Niveau am Boden angekommen. Jedenfalls wenn Männern unter sich sind. Hier scheint es nur die Gleichung Liebe = Sex zu geben.
Aber auch in anderen Bevölkerungsgruppen scheint sich diese Gleichung durchgesetzt zu haben. Vor allem bei Menschen, die sich nicht auskennen und nur versuchen möglichst viele Ängste zu schüren.
Ich bekomme das immer wieder mit, wenn es um gleichgeschlechtlich Liebende geht. Kaum sollen auch sogenannte LGBTI im Schulunterricht behandelt werden, schon heißt es, dass die Kinder demnächst lernen, was man von einer Prostituierten alles erwarten kann.
Ebenso das Thema Homo-Ehe. Sobald gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürften, sei die Ehe nichts mehr wert. Die Ehe zwischen Geschwistern, sowie von drei oder mehr Personen würde somit ins Leben gerufen.
All dies ist natürlich vollkommener Humbug. Den Schülern soll lediglich vermittelt werden, dass sie sich nicht zwangsläufig in das andere Geschlecht verlieben müssen. Es gibt sogar Schulen, die schon das Thema sexuelle Vielfalt mit im Unterricht behandeln und dort weder übermäßig viele Schwulen und Lesben gibt, noch dass Sex Thema Nummer 1 im Unterricht sei.

Aber was ist Liebe nun genau? Was bedeutet es "Ich liebe dich" zu sagen?

Das Gefühl verliebt zu sein wird wohl jeder kennen. Die berühmten Schmetterlinge im Bauch. Dieses einmalige, unbeschreibliche Gefühl, wenn einem das Herz höher schlägt. Einen Menschen zu lieben ist doch ein wunderschönes Gefühl. Ein Mensch an seiner Seite zu haben. Jemanden, der einen beschützt, bei dem man sich sicher fühlt.

Ich liebe dich. Es sind die wohl schönsten Worte die man hören kann. 
Ich liebe dich. Drei Worte, die alles verändern können.
Ich liebe dich. Und alles scheint vergessen.
"Denn Liebe ist keine Emotion. Liebe ist ein versprechen. 
Er wird ihr niemals etwas antun."


- The Doctor, Doctor Who (S8 E12)

Einen Menschen zu lieben bedeutet nicht nur, dass man Zeit mit ihm verbringen will. Es bedeutet auch nicht, dass der Sex unglaublich gut ist und man gerne mehr hätte. Hinter den drei Worten steckt sehr viel mehr.
Ich liebe dich bedeutet auch, dass man einem Menschen vertraut. Dass man jede Entscheidung mit ihm trägt. Dass man mit diesem Menschen durch dick und dünn geht, komme was da wolle. Auch der größte Streit und die dunkelsten Stunden im Leben hält man zusammen. Man ist immer füreinander da. Denn Liebe ist keine Emotion. Liebe ist ein versprechen. Das Versprechen immer füreinander da zu sein. In guten wie in schlechten Tagen.

Montag, 6. Juli 2015

Sommer, Sonne, Sonnenschein - Nun auch in Deutschland

Es war eine fantastische Woche. Der Sommer, er hat es endlich auch nach Deutschland geschafft. Zweistellige Themperaturen, die waren und sind auch immer noch ein leichtes. Hoch "Annelie" sorgte sogar für Rekordwerte von bis zu 38 Grad.
Bei solch wundervollem Wetter bekommt man natürlich nur eines in den Sinn. Freibad, Urlaub, Strand oder schnell noch den Pool aufbauen. Eigentlich egal, Hauptsache ins kühle Nass. Dank Hitzefrei konnte man sich auch recht schnell dort hinein begeben. In diesen Tagen waren wohl alle Badeanstalten und Strände überfüllt.

Wir befinden uns im Juli 2015. Ganz Deutschland ist von Annelie besetzt... Ganz Deutschland? Nein! Eine von unbeugsamen Deutschen bevölkerte Stadt hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die klimatischen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Bonn, Bergisch-Gladbach, Leverkusen und Bergheim liegen...

Die klimatischen Legionäre der Annelie Cesar haben wohl sämtliche Rekorde gebrochen. Wir Deutschen wurden vollkommen unerwartet von den steigenden Temperaturen überfallen. Ja geradezu überrollt.
Der Frühling zeigte sich noch eher kühl in Deutschland. Wir waren auf die Meldungen der vergangenen Tage gar nicht vorbereitet. Plötzlich war er dann auch bei uns angekommen. Bis zum Samstag kannte die Temperaturen nur eine Richtung - nach oben.
Aber auch wir geben uns nicht Kampflos geschlagen und so wehrte sich eine Stadt gegen die Eindringlinge. Es war Köln. Diese Stadt wehrte sich gegen die Rekordtemperaturen. Hier sollte es nicht so heiß werden. Sie sollten den Winter haben. Das behauptete zumindest der Deutsche Wetterdienst (DWD) - und warnte für Mittwoch und Donnerstag vor Schneefall von bis zu zehn Zentimetern.


Solche Bilder werden wir in den nächsten Tagen
wohl doch nicht zu sehen bekommen
Der Kölner Tageszeitung "Express fiel diese doch recht merkwürdige Meldung als erstes auf. In einem Tweet an den DWD wurde vorsichtig nachgefragt, ob es sich nicht um einen falschen Alarm handeln könnte. Diese Feststellung wurde natürlich bejaht. Es handele sich dabei um eine technische Störung. Bei der Überarbeitung des Wetterwarnsystems wurden versehentlich Testmails zu Tauwetter, Orkanen und Schneeverwehungen versendet. Grund dafür sei ein technischer Fehler bei einem der eingesetzten Router. Die Warnmeldungen sind damit natürlich hinfällig und sollten keine weitere Beachtung finden.

Amüsant dabei ist, dass es ausgerechnet in Köln schneien sollte. Die Hitzewelle sollte die Städte entlang des Rheins nämlich am härtesten treffen. Wer sich nun schon auf eine Runde rodeln gefreut hatte, der muss sich noch etwas gedulden. Auch in den kommenden Tagen werden wir wohl keine Minusgerade erreichen. Wer Schnee sehen möchte, sollte in die Alpen fahren und einen der vielen Gletscher besuchen. Alternativ kann man sich natürlich auch der breiten Masse anschließen und ebenfalls einen Besuch im Freibad oder am Strand machen oder auch sich nach einer Abkühlung im Biergarten umsehen.